Skip to content

Medizin

29/07/2012

Es gibt diese Tage, an denen man das Gefühl hat, mit dem falschen Bein aufgestanden zu sein. Ich merke sowas entweder direkt nach dem Aufwachen, oder erst nachdem ich schon eine Weile auf war und merkwürdiger Weise alles schief läuft. Eigentlich möchte ich dann gleich wieder ins Bett und den Tag an mir vorbeigehen lassen. Aber Rumlungern macht dann alles noch schlimmer. Diese Blumen erinnern mich an ein Gegenmittel, dass ich gestern Abend noch zufällig kennen lernte: Ein Spaziergang in der Natur. Am besten ein Ort, an dem man noch nicht war. In unserem Fall war das Ergebnis einer spontanen Suche nach einem schönen Fleckchen Natur in Stadtnähe eine abgemähte Wiese am Fluss.

Wir lauschten den Grillen, meine Tochter machte mit ihrem Laufrad Umwege für die Nacktschnecken und wir beobachteten Fischreiher, Rehe und einen Storch bei der Nahrungssuche. Auf dem Rückweg bestaunten wir die Vielfalt an Blumen am Wegesrand, und bis wir unseren Spaziergang beendet hatten, trug der kleinste Mensch von uns stolz einen prächtigen Strauss im Arm.

Heute schmückt er unseren improvisierten Frühstücksstisch auf dem Balkon und erinnert mich mit Staunen daran, welche wundervolle Wirkung dieser kleine Gang über die Wiese auf meine Verfassung hatte. Geerdet und friedlich kehrte ich zurück.

Advertisements
No comments yet

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: